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Diese Gechichte habe ich irgendwo mal gefunden...fande Sie sehr informativ und teilweise aber auch erschreckend....

"Ich habe mir lange überlegt, ob ich mich entschließen soll, meine „Leidensgeschichte“ aufzuschreiben. Ich glaube aber doch, daß sie lesenswert ist, weniger, um mit der Krankheit fertig zu werden als vielmehr sie zu akzeptieren und sich mit dem , was nun einmal ist, abzufinden.
Ich habe mit Bulimie vor ca. 8 Jahren angefangen, mehr aus Zufall. Eine Gastritis ließ mich meinen Mageninhalt fast täglich bereits ein bis zwei Stunden nach dem Essen zur Toilette tragen. Als ich spürte, daß ich damit zu einer Gewichtsreduzierung kam, habe ich es als Therapie zu nutzen versucht. Damals war es aber doch noch recht schwierig, denn ich wohnte noch zu Hause, was 15 und so noch unter der Obhut und Kontrolle meiner Eltern, die auf alle Fälle nichts davon mitbekommen durften. Wenn ich in der Schule zuviel gesessen hatte, verdrückte ich mich aus dem Schulgebäude kurz zur nahegelegenen öffentlichen Toilette und vertraute ihr mein Essen wieder an. Die Wochenenden und der Abend waren hier schon komplizierter. So habe ich anfangs genutzt, daß ich ein eigenes Zimmer hatte und täglich am Abend meinen Müll wegbringen mußte, mich nach dem Essen in mein Zimmer zurückzuziehen und in bereitliegende Plastiktüten das gerade Gegessene zu übergeben. Anfangs hatte ich es mit der „Finger in den Hals“- Technik versucht, doch da war es äußerst schwierig, daß nichts daneben ging, wenn der erste Schwall dann plötzlich kam.

Eine Lösung fand sich auch hier wieder etwas zufällig. Ein Stück Wurst, was ich versehentlich zu lange in meinem Schrank hatte, fand ich als es schon weitgehend verdorben war. Der Anblick dieses verschimmelten Etwas ließ mich, ohne vorher etwas gegessen zu haben, eine halbe Tüte „Galle“ erbrechen. Nun verpackte ich dies luftdicht in einem kleinen transparenten Becher. Der Anblick und die Vorstellung des Geruches gepaart mit dem Willen, das gerade Gegessene schnell wieder los zu werden, ließ mich relativ schnell, dazu kommen, daß ich den Becher ansah, die Tüte vor den Mund hielt und mein Mageninhalt sich wieder in Richtung Tüte begab. Abends nahm ich sie mit zum Müll und versteckte sie in der Mülltonne; es hat niemand gemerkt und das Geld für die Tüten, eigentlich große Tüten zum Einfrieren hatte ich mir vom Taschengeld abgespart. In einem unbeobachteten Moment ging ich dann ins Bad und wusch mir das Gesicht. Es kam mir entgegen, daß meine Eltern die Integrität meines Zimmers achteten und nie ohne Anklopfen eintraten. Wenn ich um einen Moment bat, warteten sie auch. Es war bei uns beispielsweise nicht üblich, sich vor dem Rest der Familie umzukleiden. So konnte ich diesen Sachverhalt nutzen und sagen, ich ziehe mich gerade um.

Nach ca. einem halben Jahr ergab sich eine neue günstige Situation. Eine alte Nachbarin war verstorben und so nahmen wir ihren kleinen Dackel zu uns. Nun hatte ich erreicht, daß ich nach dem Essen immer mit dem Hund Gassi gehen konnte. Schnell hatte ich im nahegelegenen Wald einen Platz gefunden, der weder einsehbar war noch konnten sich Geräusche gut verbreiten. Ich hatte meinen Hund in der Nähe angebunden, ein kleines Loch mit einem kleinen mitgebrachten Schäufelchen im Moos ausgehoben und mein Essen darin versenkt, Moos darüber und ein kleines Stöckchen, damit ich am nächsten Tag nicht an der gleichen Stelle wieder buddele. Derweilen reichte schon der Gedanke an die Wurst zu Hause und der Wille, alles schnell wieder los zu werden, um ggf. mit einem sanften Druck auf den Bauch alles wieder los zu werden. Nach einer Weile ekelte ich mich selbst vor dem Erbrochenen nicht mehr, anfangs hatte ich das Problem, daß ich aus Ekel vor dem Erbrochenen immer weiter würgen mußte und dann den Platz schnell verlassen mußte."
Dies lief bis wenige Wochen vor meinem 17. Geburtstag so. Plötzlich bekam ich heftigstes Verlangen, alles in mich
hineinzufressen, was ich fand. Mein Lehrlingsgeld reichte nur für bescheidene Einkäufe, aber es reichte fürs erste. Bei Aldi
und anderen Billigläden konnte ich doch recht viel zusammenkaufen, öfters auch an verschiedenen Stellen. Dann brachte ich es
in mein Zimmer (meine Eltern kamen immer später als ich) und wenn ich abends zu unglücklich mit mir war, setzte ich mich hin
und fraß alles in mich hinein. Anfangs dachte ich immer, ich würde gleich platzen, Getränke hatte ich mir entsprechend
besorgt und so konnte ich meinen ganzen Frust in mich hineinfressen. Nun mußten im Anschluß daran schon Mülltüten her, um das
Ergebnis der Freßattacke wieder in sich aufzunehmen, Es war nun kein Erbrechen mehr, es war ordinäres Kotzen, Speien,
Reihern. Glücklicherweise hatte ich bis dahin gelernt, selbst in solchen Situationen äußerst leise zu würgen, so daß meine
Eltern nie Verdacht schöpften. Sie wußten nicht, was ich an Ausbildungsgeld bekam und so konnte ich immer einen Teil für die
Freßattacken abzweigen. Wenn ich einmal alleine war, kochte ich mir Nudeln, anfangs etwa 200g, später schaffte ich eine
ganze 500-gr-Packung. Nach dem Kochen drücke ich sie klein um sie dann schneller in mich hineinschlingen zu können. Manchmal
begann ich beim Kochen schon mit dem Kuchen, weil ich es nicht mehr aushielt. Gepaart mit Keksen, Pudding und Milchreis
hatte ich dann die nötige Fülle. Nun kam die Vorbereitung auf die Kotzerei. Öffnen der Mülltüte, trinken von bis zu einem
Liter Milch (manchmal schaffte ich dies gar nicht mehr, weil mein Magen schon vorher rebellierte und sich kurz entschlossen
von seinem Inhalt trennte). Darin empfand ich eine gewisse Befriedigung. Um jeglicher Gefahr zu entgehen, mich zu beschmutzen,
pflegte ich mich vor solchen Freßattacken splitternackt zu entkleiden und die Mülltüte zwischen die Beine zu nehmen so
hatte ich trotz allem eine einigermaßen bequeme Kotzhaltung. Dies ging alles glatt bis auf einmal. Plötzlich nachdem ich
noch mitten beim Kotzen war, merkte ich, daß ich nicht mehr verhindern konnte, nicht nur zu kotzen, sondern auch zu koten.
In meiner Panik nahm ich ganz schnell den Papierkorb in der Nähe und setzte mich (gerade noch zeitig genug) darauf. Nun ging
es vorne und hinten gleichzeitig heraus. Den damit einhergehenden Urinstrahl konnte ich dank der Stellung der Mülltüte in
dieser mit auffangen. Dies war für mich eine Lehre, ggf, vorher immer nochmals normal aufs Klo zu gehen. Den Papierkorb habe
ich unter einem Vorwand am Abend entsorgt und niemand hat etwas geahnt. Natürlich wurde die Situation immer schwieriger und
ich mußte fürchten, daß meine Eltern etwas davon mitbekommen. Ich konnte zwar dank gut geplanter Hamsterkäufe meinen
finanziellen Ruin vermeiden, aber die Freß-/Kotzattacken steigerten sich bis zu 4 x wöchentlich. Da sehnte ich mich schon
nach meinem 18. Geburtstag und wenige Wochen danach bezog ich eine kleine eigene Wohnung, die mir die Eltern finanzierten.
Sie hatten Verständnis, daß ich meine eigenen 4 Wände haben wollte. Während der Umzugsphase war der Streß besonders hoch und
ich kotzte eher mehr denn weniger."

In dieser Situation war ich meinem treuen Dackel unendlich dankbar, daß er es mir ermöglichte, wenn mir danach war, mit ihm Gassi zu gehen. Unsere Stelle kannte er wohl schon, blieb fein brav und ruhig und ich konnte wieder ein Loch im Waldboden mit dem Speisebrei füllen. In dieser Zeit hatte ich sogar eine Phase, daß ich versuchte nichts zu essen, solange ich alleine war (ich hatte für 3 Wochen Urlaub genommen), nur wenn meine Eltern kamen zu helfen und etwas zu essen mitbrachten, mußte ich etwas zu mir nehmen, wenn sie trotz der Beteuerung, ich hätte vorhin gerade etwas gegessen, mir etwas gutes tun wollten. Da mein Dackel nach kurzem Augenzwinkern jaulte und ich sagen konnte, er muß wohl einmal raus, hatte ich wieder die Möglichkeit, mir Erleichterung zu schaffen. In dieser Zeit hatte ich Streßphasen, wo ich unter verschiedenen Vorwänden bis zu 6 x am Tag das Haus verließ um meinen Magen „selbstinduziert“ und „krampfartig zu entleeren“, wie die medizinische Definition dieses Vorganges heißt. Das legte sich, als der Umzug fertig war, mein Urlaub beendet und ich Haus“frau“ meines Domizils war schnell wieder. In meinen eigenen 4 Wänden war ich nun endlich sicher vor der Entdeckung und konnte mich endlich innerlich mit dieser Sucht identifizieren. Sie gehörte zu mir wie vieles andere in meiner Umgebung. Die Tüten konnte ich durch einen großen Kotzeimer mit Deckel ersetzen, der nicht mehr erforderte, die Enden beim Kotzen auch noch festhalten zu müssen.. Diese Wohnung bewohnte ich fast 2 Jahre. Nach der Lehre wurde mir aufgrund sehr guter Leistungen (man entschuldige das Eigenlob, aber der Hinweis ist erforderlich, um zu erklären, warum ich mir mit knapp 20 Jahren eine 3-Raum-Wohnung leisten konnte.) ermöglicht, meine Ausbildung vorzeitig beenden zu können. Ich bekam daraufhin nach knapp einem halben Jahr Einarbeitungszeit einen guten Sekretärinnenposten und bin seit über einem dreiviertel Jahr jetzt Chefsekretärin mit einem überdurchschnittlichen Gehalt. Die Wohnung ist günstig geschnitten, das eigentliche Schlafzimmer geht vom Wohnzimmer aus, so daß man es als Fremder, nachdem ich ein Bild wie eine Schiebetür dort angebracht habe, gar nicht sieht. Dies habe ich zu meinem persönlichen Bulimie-Zimmer gemacht. Hier steht eine Tisch, ein Stuhl, ein kleiner Kühlschrank und mein großer Kotzeimer. Finanziell kann ich mir nun leisten, nach dem Dienst entsprechend einzukaufen und 7 Kotzattacken pro Woche zu genießen. Ja , ich genieße diese Sache nun bewußt, sie ist für mich eine Art Lebensinhalt und mein Geheimnis geworden. Das ich dies hier veröffentliche, dürfen weder meine Eltern noch mein Unternehmen je erfahren. Für den Tag bin ich in soweit gerüstet, ich gehe nüchtern aus dem Haus und muß so nur die Mittagszeit überstehen. Hier esse ich einen Apfel oder irgendeine winzige Kleinigkeit immer mit dem Hinweis, von zu Hause gewohnt zu sein, abends warm zu essen und niemand nahm bisher daran Anstoß. Sollte ich wirklich einmal damit nicht ausreichen, hilft ein zuckerfreies Bonbon über die Zeit hinweg. Bei Feierlichkeiten versuche ich mich, so gut es geht zurück zu halten, wenn sich die Teilnahme nicht vermeiden läßt. Fetthaltige Nahrung kann ich vermeiden, indem ich einmal geäußert habe, fette Sachsen aufgrund einer Gallenunterfunktion, die angeboren sei, nicht zu vertragen. Wenn ich dann nach Hause gehe, habe ich schon bestimmte Läden, in denen ich entsprechend preiswert und gut einkaufe. Zu Hause wird dann alles sortiert und die entsprechenden Sachen für den „gemütlichen Teil“ im kleinen Kühlschrank verstaut, das übrige im großen mit Gefrierfach in der Küche. Nun mache ich meine Hausarbeit und wenn es auf 19 Uhr zugeht, beginnt der tägliche Zubereitungsteil. Es werden meist Nudeln oder Reis gekocht. Ich habe hier gemerkt, daß Sternchen oder Buchstaben besser rutschen als Spaghetti oder Spirelli. Dabei verdrücke ich , wenn ich es nicht länger aushalten kann, bereits einen Rührkuchen-Rodon mit Milch, damit es nicht so staubt und später einen schönen Brei gibt. Ich entkleide mich wieder vollständig, um meine Sachen nicht einmal versehentlich zu bekotzen und setze mich gemütlich auf den Stuhl. Von solchen Suppeneinlagen verdrücke ich jetzt schon problemlos 2 Tüten zu 500gr. als Vorspeise. Danach geht es an ein paar Kekse mit Schoko oder Kakaofüllung, um auch etwas geschmacklich vom Genuß zu haben. Dann kommt es darauf an, was ich gerade gekauft habe und worauf mir der Appetit steht auch wenn dieser zunehmend bei der Freßattacke zurückgeht. Wenn ich Puddingtag habe, schaffe ich 5-6 Pudding- oder Milchreisbecher, alles rutscht gut und läßt sich später auch problemloser erbrechen.

Man muß beim Vorbereiten auf das Essen immer auch darauf achten, daß man es sich beim abschließenden sich übergeben nicht unnötig schwer machen sollte. Schafft man es noch oder ist die Gier unbändig, folgt ggf. noch ein Glas Apfelmus. Nun ist man an einem Punkt angelangt, wo man auch mit Mühe fast nichts mehr in sich hineinstopfen kann. Nun wird der Kotzeimer geöffnet, und eine Flasche Selters ex getrunken. Die Kohlensäure läßt einem zwar fast den Magen platzen aber schon nach wenigen Sekunden schießt alles kraftvoll wieder heraus. Man muß nur wissen, daß man vorher nochmals kräftig durchatmen sollte, da der erste Schwall oftmals so groß ist, daß man länger als normal nicht atmen kann. Nun folgen noch 3-4 weitere Schwalle mit schon weniger Intensität. Wenn ich das Gefühl habe, daß noch nicht alles raus ist, schaue ich wieder einmal kurz an meine „feine Wurst“ (sie liegt immer mit auf dem Tisch) und der Ekel läßt mich auch die letzten Krumen im Magen noch „rückwärts essen“. Nachdem der Magen leer ist, wird der Deckel erst einmal geschlossen und ich begebe mich ins Wohnzimmer. Da ich Single bin und es wohl auch noch mindestens so lange sein werde, wie ich „Bulimie-Braut“ bin, bin ich mir sicher, die moralische Berechtigung zu haben, mich bequem auf das Sofa zu legen und mir die nächsten 15-20’ selbst etwas Gutes zu tun. Auch als Frau kann man ein Hochgefühl des Orgasmus erreichen, wenn man selbst etwas dafür tut, 2 Finger können dabei recht echt den Penis eines Partners imitieren. Wenn ich zu einem besonderen Höhepunkt kommen möchte, streife ich über die Finger ein Noppenkondom und die Wirkung ist perfekt. Ich weiß nicht, wie man es bei Mädchen und Frauen nennt, der Mann nennt es masturbieren oder onanieren. Die Wirkung wird noch verbessert, da ich vom Sofa aus genau in einen großen Spiegel sehe und so mein Intimstes auch noch genüßlich beobachten kann. Ich hoffe, mich verachtet nun niemand dafür, aber es ist auf alle Fälle weitaus moralischer als ein Quicky mit einem fremden Mann, seinen Penis in der Scheide zu spüren und vielleicht noch Tripper oder AIDS zu bekommen, weil man ihn gar nicht kennt, ganz abgesehen von der Gefahr einer ungewollten Schwangerschaft. Bulimie und Schwangerschaft schließen sich schon im Interesse des Ungeborenen gegenseitig aus, wenngleich man dann sogar ohne fressen zu müssen, regelmäßig sein Kotzerlebnis hätte, aber eben vielleicht gerade dann, wenn es einem zeitlich überhaupt nicht paßt oder man sich gerade in der Öffentlichkeit befindet und anderen vor die Füße oder in Bus und Bahn spucken müßte. Nachdem man sich sexuell Befriedigung geschaffen hat, ziehe ich mich wieder an, bringe den Inhalt es Eimers in die Toilette und räume die Reste weg. Ein- bis zweimal in der Woche überkommt es mich aber auch, daß ich statt aufzuräumen den unstillbaren Drang verspüre, wieder etwas in mich hineinzustopfen. Dann gehe ich an die Reserven in meinem Kühlschrank bzw. öffne Dosen mit Gulasch, Suppen o.ä und vertilge sie. Natürlich bleibe ich in diesen Fällen dabei im Evaskostüm. Dies ermöglicht auch, größere Mengen an Keksen zu verschlingen, als sonst möglich, da entsprechend mit Flüssigkeit vorgearbeitet wurde. Wenn man dann glaubt, man platzt, wird der Deckel des Kotzeimers geöffnet. Der Geruch des sich darin befindlichen Erbrochenen und der Anblick genügen, bereits nach einer halben Flasche Selters, den Eimer vollends zu füllen. Dies ist allerdings dann nicht mehr so angenehm, denn man spürt die Säure wie beim Sodbrennen die Speiseröhre hochsteigen und ein säuerlich-bitterer Geschmack bleibt selbst dann im Mund, wenn man sich nach der Speiattacke die Zähne geputzt hat. Ich hoffe immer, daß ich die zweite Freßattacke am Tage vermeiden kann, hier ist es nicht mehr Befriedigung, sondern Niedergeschmettertsein; es ist einem dann wirklich übel, manchmal würge ich hinterher noch, ohne das der Magen noch etwas von sich geben kann. Man ist dann geschafft , rot und kraftlos. Für alle, die ebenfalls wie ich mit der Bulimie leben (müssen), ein Hinweis. Bei den Freßattacken nie Blattsalate verwenden. Sie klammern sich geradezu wie mit Sekundenkleber verbunden an der Magenwand. Einmal hatte ich zuwenig eingekauft und deshalb schnell einen Salatkopf zerhackt und in mich hineingefressen. Dies war ein großer Fehler, denn nach der Flasche Selters schoß zwar eine Wasserfontäne in den Eimer, aber dann kam ein Würgen ohne daß der Mageninhalt den Ausgang fand, ihn hatten die Salatblätter verlegt. Es half nicht einmal die „Faust- in-den-Rachen“- Methode. Auch die Zahnbürste konnte nichts erreichen, obwohl ich sie schon fast verschluckt hätte. In meiner Verzweiflung griff ich zu einem halben Liter Wasser mit 6 (!!) Eßlöffeln Salz, das ich mit einmal in mich hineinkippte. Was folgte, waren höllische Magenschmerzen, so daß ich mich vor Schmerzen wandt.

Nach etwa 10 Minuten, war dann die Erlösung, als unter unvorstellbaren Strapazen und Übelkeit, die einen an den Rand des Wahnsinns brachte, der Mageninhalt doch noch aus dem Mund schoß. Ich hatte mich dazu bereits vor die Kloschüssel gekniet, weil ich nicht mehr wußte, wie weiter. Im Anschluß an diese Magenentleerung, die ich meinem ärgsten Feind nicht gönne, wurde ich ohnmächtig und war erst nach fast einer halben Stunde wieder in der Lage, zu begreifen, wo ich mich befand. Natürlich war einiges daneben gegangen, am Klorand, von meinem Busen lief es zum Bauchnabel zu, dem Fußboden, überall Spuren von Kotze, dazu Blutbeimischungen, weil wahrscheinlich im Magen ein Äderchen geplatzt war. Ich schwor mir, nie wieder. Wenn ich jetzt einmal Salat esse, dann nur wenig zu Mittag, das ist bis abends erledigt und stört bei den täglichen Aktionen in meinem Bulimie-Zimmer nicht mehr. Dies trifft nicht für andere Salate, wie Fleischsalat, Eier- oder Geflügelsalat zu. Durch die Mayonnaise sind sie sogar gut geeignet, denn sie rutschen gut hinein und auch wieder hinaus. Der Nachteil ist, daß sie eigentlich zu kostenintensiv sind. Wenn man einmal anfängt, ist selbst eine 400gr-Packung Fleischsalat nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Dies alles aufzuschreiben, fällt mir richtig schwer, ohne gleich in eine neue Freßphase zu kommen. Es ist Samstag, kurz nach 17 Uhr und noch zu bald, um damit zu beginnen. Die Gefahr ist so dann zu groß, daß es wieder ein zweites Mal gibt. Ich hoffe, ich konnte denen, die Probleme haben, mit dieser Krankheit fertig zu werden, etwas helfen, zumindest für die Zeit, bis sie sie hinter sich gebracht haben. Jeder hat ein Recht, auch in der Krankheit, zu wissen, wie er seine Beschwerden erträglich gestalten kann. Manche, wie ich brauchen die Krankheit, um zufrieden sein zu können. Ich kann so bei meiner Größe von 1,72 m mein Gewicht zwischen 47 kg und 52 kg. halten. Ab 50 kg gerade ich aber schon etwas in Panik und achte besonders darauf, daß nichts drinne bleibt. Wovor ich Anfangs immer Angst hatte, ständig Hungergefühle zu haben, trat nie ein, warum weiß ich nicht, wahrscheinlich habe ich mich mental bereits so sehr mit der ganzen Sache identifiziert, daß mein Körper nicht mehr rebelliert. Auch habe ich keine Probleme mit der Regel, es ist eher günstiger geworden. Während ich früher bis zu 6 Tagen damit zu tun hatte, an den beiden „Höhepunkttagen“ blutete wie ein Schwein und bis zu 5 Vorlagen täglich brauchte, ist es jetzt erheblich schwächer und es genügen auch an „schlimmsten“ Tag 2 Vorlagen, selten dauert die Menstruation länger als 3 Tage. Unterleibsbeschwerden, die ich sonst am Anfang hatte, sind ebenfalls wie weggeblasen. An diesen Tagen entfällt nur der Teil auf dem Sofa und ich trage über der Binde eine Gummihose, die ich im Gesundheitshandel bekommen habe für Menschen, die Urin und Kot nicht mehr beherrschen können statt völlig nackt auf dem Stuhl zu sitzen.



Ich möchte deshalb einige Beispiele bringen, was kotzfreundlich und was kotzfeindlich ist, also was man bei seiner Freßattacke in größeren Mengen futtern kann und was man lieber bleiben lassen sollte. Dies ist natürlich auch individuell verschieden. Vermeiden sollte man Blattsalate. Dazu habe ich , wie ich glaube, meine Erfahrungen drastisch genug dargelegt. Quellende Produkte wie Mehl und Stärke sind mir ebenfalls zuwider. Zum einen täuschen sie zu schnell eine Sättigung vor und sind auch recht zäh, wenn es darum geht, sie wieder ans Tageslicht zu befördern. Brot und Brötchen mögen nicht schlecht sein, man ißt nur zu lange daran. Zum einen hat man keine Nerven, ewig kauen zu müssen, zum anderen muß die Freßattacke nach spätestens 8-10’ beendet sein, sonst hat der Verdauungsprozeß begonnen und man kann nur noch unzureichend die Kalorien entsorgen. Wenn man das Brot von seiner Rinde befreit, läßt es sich erheblich besser und schneller schlingen. Ich habe schon festgestellt, daß ich immer dann besonders zunehme, wenn die Fresserei einmal, warum auch immer länger als 10-12’ dauert. Dazu kommt, daß dann auch der Magensäureanteil steigt und dies ist bei der anschließenden Kotzerei unangenehm. Was besonders zu empfehlen ist, sind Rührkuchen oder auch Tortenböden, zu denen man Milch trinkt, alle Puddings und Milchreis oder Griesbreigerichte. Büchsen mit Gulasch oder Suppen eignen sich ebenfalls, nur sollte man bei Eintöpfen, wie grüne Bohnen vorher das Gemüse etwas zerkleinern. Ein paar Kekse sind ebenfalls kein Hindernis, wenn dann alles wieder heraus muß. Nudeln sind zumindest für mich die „Hauptmahlzeit“. Ich koche hier zwei Packungen und lasse sie etwas kalt werden, damit man dann schneller essen kann. Die kleinen Sternchen sind auch deshalb zu bevorzugen, da man sich hier das Kauen spart. Wenn ich allzu gierig war und nur noch schnell das Gefühl haben möchte, voll zu sein, lasse ich auch einmal etwas Wasser im Nudeltopf und fülle es wie mit dem Trichter ein. Aber Vorsicht, während des Abfüllens muß man unbedingt die Luft anhalten !!! Eine abendliche Attacke könnte bspw. so aussehen:
1-2 Rührkuchen-Rodons
½ l Milch
1 kg Nudelsternchen
1 Packung Schokokekse
5-6 Puddings, Milchreis oder Griespudding
1 Glas Apfelmus und/oder 1 Glas Konfitüre
1 l Selters (mit Kohlensäure)
Sollte ich ein zweites Mal Ladung brauchen:
1-2 Dosen Gulasch
2 Dosen Eintopf
½ entrindetes Brot
Selters (Menge unterschiedlich, wann es eben hochkommt).

Die Nahrung sollte natürlich immer so angelegt sein, daß sie das Verdauungssystem nicht überdurchschnittlich belastet. Als ich einmal dachte, zu trocken gegessen zu haben und etwas zum Rutschen einführen wollte, erwischte ich ein Stück Butter und aß es zu 2/3 auf. Dies sollte man aber nicht tun, meine Galle rebellierte , ich konnte zwar erquicklich meinen Magen leerkotzen aber ich mußte 2 Tage der Arbeit fernbleiben, da mir ständig speiübel war und er Anblick jedweder Nahrung löste sofort einen Brechreflex aus. Ich lag fast einen ganzen Tag auf dem Sofa , den Eimer davor und würgte in Abständen von ca 30 Minuten . Was kam war nur Schleim. Lediglich etwas Wasser konnte ich dann trinken, damit man etwas hatte, was man herauswürgen konnte. Dagegen ist fetthaltige Milch erheblich günstiger, wenn die Reiherei losgeht als Magermilch. Nach dieser Aktion hatte ich noch fast 14 Tage das zweifelhafte Vergnügen teilweise bis zu 3 x während der Freßattacke über dem Eimer zu hängen, zu erbrechen und mein Innerstes an den Einer zu übergeben. Das Unangenehme daran war, daß ich jedesmal nach dem Speihen wieder weiter fressen mußte, erst als ich 3x alles wieder erbrach, konnte ich ins Wohnzimmer flüchten und mich beim Anblick und der Berührung des Kitzlers ablenken. Was ich nie machen würde ist, mit Abführmitteln das Gegessene wieder nach außen zu befördern, So wie manche Panik haben, kotzen zu müssen, habe ich panische Angst vor Durchfall, nachdem ich als Kind einmal im Ferienlager wohl etwas nicht richtig vertragen hatte und auf der Heimfahrt im Zug gar nicht so schnell zur Toilette kam, wie mein Darm nach seinem Recht rief. Es war mir unendlich peinlich als mir plötzlich die braune stinkende Brühe an den Beinen entlang unter dem Rock hervorlief und ich nichts dagegen tun konnte. Mein Afterschließmuskel war wie gelähmt. Ich bin danach noch mehrmals nachts aufgewacht und dachte ins Bett geschissen zu haben, aber es war glücklicherweise nur ein Alptraum gewesen. Nach einem Monat hatte sich das dann gegeben aber die Angst vor Durchfall ist geblieben. Sobald ich auch nur das geringste Gluckern im Bauch merke, nehme ich 3-4 Kohletabletten. So konnte ich es bisher immer verhindern. Als es einmal an einer Magenverstimmung lag, da ich, was ich sonst nie tat, bei der Nachricht von Tode einer Freundin (tödlicher Autounfall), mir eine ¾ Flasche Wodka einflößte, kam es am Vormittag des darauffolgenden Tages in der Firma dazu, daß ich es nicht mehr aushielt, auf die Toilette ging und mit dem Finger im Hals mich heftig übergeben mußte. Es waren Reste von Wodka, schwarz von der Kohletablette, die ich 1 Stunde vorher noch genommen hatte. Ich durfte dann an diesem Tage nach Hause gehen, mein Chef brachte mich mit dem Auto heim, wobei ich noch 2 x die Tüte nutzen mußte, um ihm nicht das Auto vollzukotzen. Am nächsten Tag hatte ich den Kater überwunden, an diesem Abend „kotzgefastet“ und nur 2 Rollmöpse gegessen. In der Gewichtskurve blieb dies glücklicherweise ungeschehen, da das mehrmalige Spucken die Rollmöpse kompensierte.
Nun glaube ich, erst einmal alles gesagt zu haben, was m.E. dazu zu sagen wäre. Ich würde mich freuen, wenn auch über diesen Artikel heftig diskutiert würde und werde diese Diskussion mit Spannung verfolgen, um bei Fragen an mich Rede und Antwort zu stehen, sofern sie nicht zu anzüglich oder sinnlos sind. Die, die es besser fänden, solche Berichte vom Internetbildschirm verbannen zu können, bitte ich, folgendes zu bedenken. Es ist auch ein Menschenrecht, jemandem aus eigenem Erleben Hilfestellung zu geben, seine krankheitsbedingte Situation zu verbessern. Eine Bulimikerin kann nicht wie eine Drogensüchtige oder Alkoholikerin abstinent werden. Dies macht sie nicht gesünder, sondern würde sie über Anorexie direkt in den Tod treiben. Sollte wider Erwarten jemand meine wahre Identität kennen, kann ich ihn nur dringend bitten, darüber zu schweigen. Es nützt niemandem etwas, wenn ich meine Arbeit und mein Ansehen verliere, mich zu einer Therapie zwingen zu wollen, ist ebenso sinnlos. Ich bin noch nicht soweit, einen solchen Schritt gehen zu wollen. Dies sollte man im Zuge der persönlichen Freiheit akzeptieren und nicht torpedieren.
Es grüßt alle Leser Cher-Yvette (April 2003).
P.S. Es war Absicht, daß ich den Vorgang, den die Engländer als „vomiting“ bezeichnen, mit verschiedenen Begriffen tituliert habe (kotzen, spei (h)en, reihern, würgen, erbrechen, sich übergeben). So findet man ihn unter www.google.de sicherer und an verschiedenen Stellen.

2. BeitragIch melde mich nochmals, diesmal aber nicht, um über mich zu sprechen, das habe ich bereits getan, sondern etwas über meine Gedanken, die ich gewonnen habe, als ich im Internet das Thema „Bulimie“ mir vornahm, daß erschreckend einseitig abgehandelt wird. Festzustellen ist, daß selbst die Betroffenen Angst haben, preis zu geben, was sie in sich hineinfressen und wie dies dann reagiert hat, wenn man mit kotzen begonnen hat. Dabei ist für uns das Kotzen doch etwas Befreiendes. Ich glaube es ist falsche Rücksichtnahme zu sagen, ich sage es nicht, um keine Nachahmer zu finden. Es ist für uns Bulimikerinnen doch zweierlei von entscheidender Bedeutung. Mit was und wie können wir an günstigsten unseren Magen bei den Freßattacken füttern und wie können wir es möglichst leicht und ohne größere Anstrengungen wieder von uns geben. Hier mag jeder Mensch anders sein. Besonders leid tun mir diejenigen Mädchen und Frauen, die nach ihrer Freßattacke über eine halbe Stünde vor der Kloschüssel knien und sich fast das Innerste herauskotzen nur um ihren Mageninhalt wieder erbrechen zu können. Sie stehen in der ständigen Gefahr nicht genügend erbrechen zu können, um ihre Freßsucht zu kompensieren, nehmen dadurch zu und werden noch unglücklicher . Auch können sich bei ihnen dann leicht Verletzungen der Speiseröhre oder des Rachens einstellen. Ich kenne dies in ganz anderem Zusammenhang. Meine Freundin, die dann tödlich verunglückte, hatte jahrelang schwere Migräne. Wenn sie sich gerade in der Phase befand, konnte sie kaum etwas essen und hatte immer das Gefühl, sie müsse sich erbrechen. Oftmals hat sie das Gefühl nicht mehr ausgehalten und ist auf die Toilette gegangen, in der Hoffnung, sie könnte sich, wenn sie den Finger in den Hals steckt, übergeben und so etwas Linderung finden. Da sie aber kaum etwas essen konnte, sie hatte keinen Appetit, fiel ihr dies unendlich schwer. Sie fand heraus, daß es noch am besten ging, wenn sie sich auf einen Stuhl kniete und mit aller kraft sich die Lehne in die Magengrube drückte. Dann kam ihr wenigstens das bißchen was sie gegessen hatte wieder hoch. Sie hatte davon aber dann noch stundenlang danach Magenschmerzen. Sie hatte zwar den ganzen Tag Brechreiz aber es kam nicht dazu, daß sich ihre Magen umdrehte. Dazu kam die extreme Lichtscheue. Selbst Ärzte waren ratlos. Als ich ihr riet (sie wußte allerdings von meiner Krankheit absolut nichts), sich in so einem Falle mit aller Kraft einmal zu überfressen, tat sie es und hatte höllische Magenkrämpfe, nur heraus kam nichts. Ich half ihr dann, sich aufs Bett zu legen, stellte einen Eimer davor und flößte ihr mit dem Trichter Selters ein (ich hatte ja einschlägige Erfahrung damit), erst nach über einem dreiviertel Liter ergoß sich der gesamte Mageninhalt auf Bett, Kleidung, Fußboden und Eimer, da sie durch die Krämpfe sich ständig hin und her bewegte. Ich habe sie dann umgezogen, gewaschen und das Zimmer gereinigt. Glücklicherweise hat sie nie erfahren, daß ich beim Reinigen 2 x gereihert habe obwohl ich eigentlich gar nichts gegessen hatte. Beim zweiten Male war es so schlimm, daß ich froh war als alles vorbei war. Beneiden kann man nur Menschen, die sich über die Kloschüssel beugen können und nur mit einer Muskelbewegung befreiend kotzen können. Meistens verlernen wir ohne es zu wollen, was uns in der Kindheit nicht fremd gewesen ist. Man bekam Bauchschmerzen, speite alles heraus (meistens natürlich gerade auf Mamis guten Teppich) und es ging einem wieder besser. Ich versuche in letzter Zeit auch schon hin und wieder einmal, mich nach der Fresserei nur über den Eimer zu beugen und ggf. an meine Wurst oder an bereits im Eimer befindliche Kotze zu denken. Manchmal geht es dann auch los und ich kann mich übergeben. Aber es bleibt immer viel zuviel drin, was ich dann noch durch mechanische Reize herauswürgen muß. Dies kann ich also nur tun, wenn ich höchstens 48 kg wiege. Es ist also erheblich anstrengender als der Kohlesäuretrick.

Das Erlebnis mit meiner Freundin ließ mich allerdings auch für skurrile Beiträge Verständnis aufbringen, so dafür, daß sich ein junges Mädchen nach der Freßattacke immer ein großes Foto an die Wand hängt, auf dem sie einmal die Kotze eines vorherigen Freßvorgangs fotografiert hat, später hätte sie noch bessere Ergebnisse erzielt, als sie mit Selbstauslöser ein Foto machte, wie sie gerade alles von sich gab. Sie schrieb, daß nach kurzer Zeit ein kurzer Blick auf das Bild genügte, um zu kotzen, was das Zeug hielt. Eine andere hatte in dem Zimmer, in dem sie fraß und kotzte einen Radiorecorder stehen, auf den sie die Geräusche einer früheren Speihattacke aufnahm und sich zur Animation abspielte. Es fehlt nun nur noch, daß sich jemand beim Kotzen auf Video aufnimmt. Ich überlege bereits, ob ich nicht eine solche Freß- und Kotzattacke bei mir einmal mit Videokamera festhalten sollte. Man weiß ja gar nicht, wie es ein Außenstehender sehen würde, könnte er sehen wie wir fressen und danach uns nichts sehnlicher wünschen als schnell alles wieder zu erbrechen. Bisher hat mich davon abgehalten, daß ich dann bekleidet bleiben müßte oder mich nackt filmen müßte und wir haben von unseren Eltern ein sehr hohes Schamgefühl anerzogen bekommen, was ich bisher noch nicht ablegen konnte. Ich trage nur hochgeschlossene Pullis und gehe sehr ungern in öffentliche Bäder, wenn, dann nur im Urlaub mit hochgeschlossenem Badeanzug. Ich könnte mir nicht vorstellen, gemeinsam mit anderen Frauen (mit Männern schon gleich gar nicht) zu duschen oder einen Waschraum zu nutzen. Damit ist für mich auch ein Saunabesuch tabu. Ich finde man liest im Internet viel zu wenig über die verschiedenen Kotztechniken, für viele Bulimikerinnen aber doch von großer Bedeutung und manches Mädchen wäre dankbar für Hilfen, die es ihr erleichtern würde ihren Mageninhalt dem Toilettenbecken schmerzfrei zu überantworten. Vielleicht würde es mancher Frau auch schwere Migräneanfälle erleichtern. Meine Freundin sagte immer, daß in solchen Fällen sich zu übergeben vorübergehend Erleichterung schafft. Ihre Ärztin hatte ihr dann einmal versuchsweise ein Brechmittel gegeben, daß sie einnehmen sollte, wenn sie es gar nicht mehr aushält, aber da würde die Übelkeit noch schlimmer und sie wurde fast ohnmächtig, wenngleich sie dann heftig erbrechen konnte. Es geht hier doch nicht um eine Schweinerei wie nach einer Sauferei sondern um Lebenshilfe. Zu vermeiden ist nicht, daß es auch Säufer lesen, aber die sind ja ohnehin zu 99% Spontankotzer. Lustig fand ich die Bemerkung, daß Teile von Negerküssen nicht untergehen. Ich habe mir gleich am Tag danach 2 Packungen geholt und am Abend verschlungen. Im Eimer konnte ich die Bestandteile davon dann zwar nicht mehr orden, aber sie haben einen Platz in meinem Speiseplan Kategorie kotzfreundlich bekommen. Als Hilfestellung für andere , vielleicht beteiligen sich auch mehrere daran, werde ich einmal in nächster Zeit verschiedenes kaufen, genau Buch führen, wieviel ich davon aß und wie das Verhalten beim Kotzen war. Es ist aber eben nicht einer wie der andere. Ich habe bei dem Versuch, ein Glas Nutella zu verschlingen nach der knappen Hälfte aufhören müssen, da mich ein plötzlicher Ekel erfaßte, der mich bereits speien ließ, ehe ich richtig angefangen hatte zu fressen. In dem konkreten Falle war es nur gut, daß vom Einkauf eine Plasttüte neben dem Tisch lag, sonst hätte ich voll auf den Boden gekotzt. Ich hatte dann aufgehört, mußte aber in dieser Nacht (es war das erste Mal, daß mir so etwas passierte) aufstehen und alles fressen, was ich vorfand. Hinterher habe ich mich geärgert, als ich früh von den 3 Tafeln Schokolade, die ich verschenken wollte, nur noch das leere Papier auf dem Wohnzimmertisch vorfand. Ich hatte ausnahmsweise im Wohnzimmer alles verschlungen was ich irgendwie fand und war dann zur Toilette gegangen. In meiner Gier hatte ich soviel Nahrung in mich aufgenommen, daß ich mir bereits auf dem Weg zur Toilette die Hand vor den Mund halten mußte, weil ich jeden Moment dachte, es geht los. Als ich vor der Toilette stand, den Deckel öffnete und mich nach unten beugte, schwappte auch alles schon heraus. Das ist mir danach kaum nochmals gelungen, so leicht zum Kotzen zu kommen. Als ich einmal u.a. fast ein Kilo Gehacktes in mich hineinfraß hatte ich etwas Bedenken, es könnte Probleme geben und deshalb sofort darauf 2 Liter Milch getrunken und 2 Tüten fertigen Kartoffelbrei verschlungen. Wahrscheinlich war es nun genügend Flüssigkeit, denn ich merkte bereits nach einer halben Flasche Selters, daß der Speisebrei Richtung Speiseröhre kam, öffnete meinen Eimer und hatte keine Probleme, mich genüßlich auszukotzen

Der Versuch, ein Glas Rollmöpse bzw. sauren Hering zu essen, hatte zur Folge, daß ich dachte, beim Kotzen kommt die ganze Magensäure mit hoch, es brannte noch länger, obwohl ich daraufhin Wasser getrunken habe. Erst als ich binnen 2 Stunden fast 8 Liter Leitungswasser getrunken hatte und inzwischen schon 2 x dringend pinkeln mußte, habe ich mir den Finger in den Hals gesteckt und das übrige Wasser herausgewürgt. Danach ging es mir wieder besser. Wenn ich lese, daß bei vielen Bulimikerinnen der Kreislauf nach einer gewissen Zeit streikt, kann ich nur sagen, Glück gehabt. Ich habe äußerst selten damit zu tun, das letzte Mal stand es nur mit etwas ganz anderem in Zusammenhang. Ich hatte einen Unfall gesehen und als man ein kleines Kind schwer verletzt aus dem Auto holte, wurde mir doch anders und ich mußte mich etwas auf die Bank setzen. Viel hätte nicht gefehlt und mein Magen hätte sich umgedreht. Das wäre mir aber sehr peinlich gewesen. Bei McDonalds alles in sich hineinzuschlingen und dann in die Pappbecher zu erbrechen, finde ich nicht gerade gut, denn man verletzt mit der öffentlichen Kotzerei die Gefühle der anderen, denen dann garantiert der Appetit vergeht und wir wollen ja nicht provozieren, sondern sind krank. Vielleicht hat sich dieses Mädchen aber auch ein unbeobachtetes Plätzchen gesucht und die Becher nur als Auffangbehälter genutzt, um dann alles besser entsorgen zu können. Verständnis habe ich, wenn ein Restaurant eine Frau der Gaststätte verweist, weil sie das Essen unmittelbar danach zur Toilette gebracht hat. Es ist anderen Gästen nicht zuzumuten, bei einem normalen Toilettengang evtl. die würgenden Geräusche einer Kotze speienden Bulimikerin mit anhören zu müssen. Wenn dies wirklich auf eine plötzliche Magenverstimmung zurückzuführen ist, kann man es nicht verhindern. Mir reichte schon als ich einmal im Urlaub eine Kneipe besuchte und als ich auf Toilette ging (ich mußte nur meine Blase entleeren) mir ein besoffenes junges Mädchen entgegentorkelte, sich den Handrücken vor den Mund hielt, würgte, die Klotür öffnete und sich auf den geschlossenen Klodeckel übergab. Im Ergebnis war die gesamte Zelle beschmutzt und die „feine Dame“ von Kopf bis Fuß bekotzt. In dieses Ambiente sollte man sich im Zustand der Bulimie nicht begeben. Niveaulos sind natürlich solche Beiträge wie das Gedicht „Steck mir den Finger in den Hals... damit ich mit Dir kotzen kann“ oder die endlosen Beiträge zu saufen ohne kotzen u.ä. Wenn ich entsprechend Erfahrung gesammelt habe, was bei mir kotzfreundlich und kotzfeindlich ist und ggf. mit welcher Kotztechnik ich besonders guten oder besonders wenig Erfolg hatte, melde ich mich wieder. Zum Schluß noch ein Erlebnis, was nicht zur Nachahmung empfohlen ist.

Ich war im Urlaub an der Ostsee, gerade 17 Jahre alt geworden und durfte alleine reisen. Ich war schon einmal froh, daß mich hier niemand kannte und ich ungestört einkaufen konnte, mein Zimmer abends verschloß, mich vollfraß und alles in große Tüten spuckte. In die Toilette speien wollte ich nicht, falls doch einmal ein Rest geblieben wäre, hätten es die Wirtsleute vielleicht früh festgestellt, wenn sie mein Zimmer machten. Nach der Kotzerei ging ich zu einen nahegelegenen Müllkübel und versenkte die vollgekotzte(n) Tüte(n). Einmal wollte ich einen Selbstversuch machen, kaufte diverses zum Vollstopfen und 2 große Flaschen Wein. Gegen 21 Uhr ging ich in einen nahegelegenen Wald. Ich hatte die Baumgruppe schon am Tage ausspioniert, daß man absolut nichts sehen konnte, es war auch weit und breit kein Weg gewesen und leise zu kotzen, hatte ich ja gelernt. Also ging ich dorthin, legte meine Sachen ab (es war wohl das erste Mal, daß ich außer zu Hause und in Umkleideräumen in der Öffentlichkeit nackt war) und legte sie etwas abseits, falls etwas schief gehen sollte und das war gut so. Ich setzte mich auf einen Baumstumpf und hob ein Loch vor mir aus, damit ich dann eine entsprechende Kotzmulde hatte. Nun nahm ich das Mitgebrachte aus der Tasche, verschlang es und soff die beiden Flaschen Wein. Das ganze dauerte vielleicht eine knappe Viertelstunde. Nun setzte ich mich auf den Baumstumpf und beugte mich nach vorne. Nach kurzer Zeit wurde mir schwarz vor Augen (der Alkohol begann wohl zu wirken), was dann kam, kann ich nur erahnen. Jedenfalls bin ich vom Baumstumpf gekippt, in meine Mulde gerollt und habe irgendwann heftig begonnen, mich von Kopf bis Fuß einzukotzen. Offensichtlich hatte ich mich dabei auch gedreht, denn ich war wie mit Kotze und Waldboden paniert. Als ich erwachte und mir noch immer speiübel war, merkte ich, was passiert war. Erst blieb ich noch etwas liegen, denn es drehte sich alles und ich dachte jeden Moment, ich muß mich erneut übergeben. Dann raffte ich mich auf und tat etwas, was ich im nüchternen Zustand nie getan hätte, ich sah durch die Bäume einen See blinken und versuchte, dorthin zu gelangen (ich und nackt !!!) So schnell es eben ging, rannte ich dorthin, verlor auf dem Weg auch noch dem letzten Rest meines Mageninhaltes und reinigte mich in dem Tümpel. Heute sage ich, es war eine große Schweinerei, denn es war ein schöner Waldsee, auf dem dann Kotze vermischt mit Nadeln schwammen, eine ekeliger Anblick. Dann rannte ich zurück und wollte mich anziehen. Der Anblick des ganzen bekotzten Waldbodens ließ mich allerdings nochmals kräftig Galle würgen. Wieder bekleidet, ging ich ganz leise ins Quartier, es war bereits fast dreiviertel drei , wusch mir zweimal intensiv die Haare, denn sie stanken trotz der Reinigung im See noch erbärmlich, waren sie doch ebenfalls voll mit Kotze und Waldboden verklebt und ich trug sie damals noch schulterlang, und legte mich schlafen. Die Karussellfahrt war immer noch nicht zu Ende, so daß ich mir vorsichtshalber den Papierkorb vors Bett stellte; er blieb aber glücklicherweise unbenutzt. Nun hoffte ich nur, daß nie jemand erfährt, daß ich sowohl das Waldstück als auch den See verunreinigt hatte. Ich hatte alles an Flaschen Papier und Plastikmüll liegengelassen und mir nie getraut, wieder in diese Nähe zu gehen. Seitdem bin ich äußerst vorsichtig mit Alkoholgenuß.

Wie im letzten Artikel versprochen, heute einige Beispiele und Erfahrungen mit den „Nahrungszusammenstellungen“ bei Bulimieanfällen. Man sollte sich ja trotzdem etwas gutes tun und versuchen, soweit wie möglich zu genießen, wenn auch nur dafür, daß man dann um so genüßlicher kotzen kann.
Man beachte immer, daß die Zusammenstellung immer so sein muß, daß zwischen Beginnen des Fressens und Beenden des Kotzens möglichst maximal 10 Minuten liegen, damit nicht bereits die Verdauung den Plan teilweise erschwert oder verhindert.
1 Marmor-Rodon
2 Tüten Kartoffelbrei
1 Glas Marmelade
1 Pfd. Gehacktes
4 Becher Pudding
2 Becher Milchreis
½ Brot ohne Rinde
1 Packung Weißbrot
2 Liter Milch
½ l Selters reichte zur Kotzattacke mit völliger Magenentleerung
oder
½ Frankfurter Kranz
500 gr. Nudeln
250 gr. Reis
5 Becher Pudding
850 ml Gulaschsuppe
1 Packung (24 Stck) Mini-Negerküsse
durch das viele Fett kam es zu Ekelerscheiningen
nach 1 Flasche Selters ex konnte ich die Sachen schnell wieder los werden.
Ich mußte aber 2 Stunden später nochmals ein Brot ohne Rinde „fressen“ und 3 Becher Milchreis
1 Liter Milch
3/4 Flasche Selters ex (ich mußte absetzen, denn es kam mir schon hoch) und ich konnte in mehreren Schwallen alles erbrechen.
Dies waren eigene Erfahrungen. Nun noch 4 „Menüs“ aus dem Internet
1.)
5 Scheiben Brot mit Wurst und Marmelade
2 Scheiben Brot mit Nutella
dick belegte Pizza
2 Tafeln Schokolade
2 Stückchen Kuchen
3 Becher Pudding
2 Liter Milch
Sie kann ohne Hilfsmittel kotzen. Beugt sich über Kloschüssel und alles kommt heraus
2.)
2 Packungen Keks
Laib Brot
1 Liter Milch
½ Liter Eiscreme
1 Brathähnchen
etliche Süßigkeiten
Wie sich dieses Menü beim Erbrechen verhielt, war nicht verzeichnet
3.)
Pizza
Pommes frites
Nudeln
mehrere Tafeln Schokolade
Nutellabrot
Kuchen
Eis
(Mengen waren nicht angegeben)
erleichterte sich danach mit „Finger-in-den-Hals“
4.)
4 Packungen Kekse
2 Packungen Waffeln
2 Liter Walnußeis
(Beispiele, nicht vollständiger Freßplan angegeben)
„danach ab zur Toilette...“ Lt. Text hätte der Weg nicht weiter sein dürfen
Besonderheit: Hier handelt es sich um einen psychogenen männlichen Bulimiker.
Ich stelle allerdings fest, daß meine Nahrungsmengen erheblich größer sind. Ich habe die Menüs ausprobiert und unterschiedliche Empfindungen gehabt. Nach Menü 1 spannte mir zwar der ganze Bauch, ich mußte aber noch 5 Becher Milchreis und 2 weitere Becher Pudding in mich hineinstopfen, ehe ich das Gefühl hatte, es reicht, ich komme nun zum Befüllen meines Kotzeimers nachdem ich meine Flasche Selters gekippt habe. Bei Menü 2 aß ich statt Hähnchen eine 850gr. Dose Gulasch. Ich konnte zwar dann mit Hilfe von weiteren 1 ½ Litern Milch erreichen, daß mir alles wieder hoch kam, aber so recht zufrieden war ich nicht dabei.

Menü 3 war da schon besser. 1 große Pizza, 1 Tüte (750 gr.) Pommes und 1 kg Nudeln gepaart mit 3 Tafeln Schokolade, einem Kuchen (Streuselkuchen 400gr) und einer kleinen Packung Eis reichten aus, daß ich fast den Deckel nicht schnell genug auf bekommen hätte. Ich drückte meine Hand gegen den Mund und spürte schon den glitschigen Brei auf dem Handteller. 2 oder 3 Sekunden länger und es wäre mir zwischen den Fingern herausgequollen. Ein Üngeübter hätte allerdings auch ersticken können, denn ich hatte geistesgegenwärtig die Luft angehalten, als ich spürte, daß es unaufhaltsam nach oben strebte, um nicht Kotze in die Lunge zu bekommen. Insgesamt war es aber doch befreiend. Mit Menü 4 hatte ich arge Probleme, aber wohl wegen der Menge. Nachdem ich Kekse und Waffeln weg hatte und mit Widerwillen mir das Eis in den Rachen schob, spürte ich nach kurzer Zeit Magenschmerzen, aber nicht das Gefühl, es begänne gleich der Akt, sich übergeben zu können. An Essen war aber auch nicht zu denken, mir war speiübel aber es kam nichts, selbst als ich den Finger in den Hals steckte. Als ich dann doch mit Macht einen Becher Pudding aß, schwappte etwas heraus, die Schmerzen blieben aber. Da ich nicht wußte, ob mein Darm vielleicht doch noch zu rebellieren beginnt, nahm ich meinen Eimer mit auf die Toilette, vor Magendrücken lief ich fast gekrümmt, hatte in einen Beutel schnell noch 3 Packungen Milch und 1 Selters gepackt, setzt mich auf die Kloschüssel, den Eimer davor und zwang mich, die Milch in mich hinein zu schütten. Nachdem ich fast die zweite Packung geleert hatte, kam endlich das befreiende Gefühl, es kommt. Aber es war leider nur das Gefühl. Erst als ich noch zum letzen Mittel griff und die kleine Seltersflasche ansetzte und leerte, schoß es nach wenigen Sekunden aus mir heraus. Ich war erleichtert, als alles heraus war, die Magenschmerzen legten sich allerdings erst nach wahrscheinlich über 3 Stunden und ich war nahe dran, mit dem Finger im Hals nochmals nachzuhelfen. Aber mir war nur übel und mein Kreislauf war fast erstmalig nahe am Kollaps. Ich legte mich hin, vorsichtshalber den Scheuereimer davor, (der Kotzeimer stand noch voll im Bad). Wie es dann weiter ging, weiß ich nicht genau, bin dann gegen 3.45 Uhr schweißgebadet aufgewacht, habe mich geduscht, den Eimer weggebracht (mir ging es nun wieder gut) und die Toilettenspülung betätigt, denn meine Blase hatte sich während des Kotzens unwillkürlich entleert. Sollte ich nochmals Menüs aus dem Internet ausprobiern, muß ich die Menge erhöhen und Eis weglassen; es kommt zu kalt in den Magen und unsere Mägen sind doch etwas vorgeschädigt. Allerdings habe ich wieder feststellen müssen, daß ich eine schlechte Kotzerin bin, da mein Magen recht egoistisch ist, und möglichst alles lange bei sich behalten will, was meinem Wunsch oftmals gänzlich widerspricht. Heute werde ich mich einmal wieder mit selbstgekochtem Milchreis verwöhnen. Habe vor kurzem meine Nudeln mit Tomatensauce gegessen, dachte, es rutscht besser und schmeckt besser. Dies mag sein, ich rate aber doch davon ab, denn ich hatte einen mächtigen Schreck bekommen, als ich blutrot gereihert habe und erst nach einigen Schrecksekunden erfaßt, daß es kein Blut, sondern Tomatensauce ist.

Ich möchte nun nicht ewig viele Beispiele bringen und eine Art Kotz-Hit-Liste daraus machen. Es sind einfach Beispiele. Jeder wird seine eigene Liste aufstellen. Ich möchte mit meinen Ausführungen nur etwas unterstützend wirken, damit das Würgen nicht zur Plage wird. Wenn man im Internet viel von Eis liest, so ist das bestimmt auch eine Möglichkeit, aber es ist nicht so ganz mein Fall. Der Versuch, mit Schlagsahne den Magen auszugleiten, hatte zwar keine negativen Konsequenzen gehabt, aber eben auch keine positiven. So habe ich es wieder sein lassen. Größere Mengen Griesbrei in sich hineinzuschütten, kann einmal ein Ersatz sein, wenn man nicht zum Einkaufen gekommen ist oder wenn der Magen einmal zu streiken beginnt. Ich hatte dies vor ca. 3 Wochen, weiß bis heute nicht wovon. Ich hatte den ganzen Tag schon Magenbeschwerden, die nicht besser werden wollten, habe mich so über den Tag gequält und dann abends versucht, mit einer Griesbreitherapie es wieder in den Griff zu bekommen. Nachdem ich einen großen Topf Griesbrei gekocht hatte (mit einer ganzen Tüte Gries, 3 Eiern und fast 4 Litern Milch mit Wasser verdünnt, wollte ich versuchen, damit erst einmal meine Magenbeschwerden zu beseitigen. Leider wer die Gier größer und ich goß es regelrecht in mich hinein. Als ich so voll war, daß ich dachte ich platze, habe ich erst einmal aufgehört und nach ca. 2 Minuten spürte ich, daß ich mich jeden Moment von den Griesbrei wieder verabschieden muß, Deckel auf, über den Eimer gebeugt und da ging es auch schon los. Das Unangenehme daran war nur, daß der Würgereiz anhielt, auch als der Magen offensichtlich leer war. Ich hatte aber auch keinen Appetit und Ekel vor weiterem Essen. So legte ich mich im Wohnzimmer hin, stellte vorsichtshalber den Scheuereimer davor, denn ich war einfach nicht fähig, meinen Kotzeimer auszuleeren und versuchte mich zu beruhigen. Nach weiteren 3 oder 4 Würgeattacken, wobei ich 2 x noch etwas Galle erbrach, war es dann besser. Mein Zustand verbesserte sich sogar soweit, daß ich befriedigt zu Bett ging. Nachts wurde ich wach und hatte den unstillbaren Drang, den übrigen Griesbrei noch in mich hineinzuschütten. Das hätte ich besser nicht machen sollen, denn es geschah, etwas, was mir vorher noch nie passiert war. Ich schüttete in der Küche alles in mich hinein und kaum war es drin, schoß es wieder heraus, der Topf war meine einzige Rettung, das ganze Erbrochene wieder in sich aufzunehmen. So blieb wenigstens die Küche sauber, mein Nachthemd allerdings mußte in die Wäsche, ich hatte vor Gier es nicht ausgezogen gehabt. Glücklicherweise hatte ich danach kein Würgen mehr, konnte den Rest der Nacht noch schlafen und am nächsten Tag auch arbeiten gehen, ohne das jemand etwas davon gemerkt hat.



Was ich in letzter Zeit hin und wieder einmal ausprobiert habe, ist festzustellen, welche Mengen ich verdrücken kann bzw. muß, damit ich ohne „Hilfsmittel“ meinen Kotzeimer bedienen kann. Ich mußte feststellen, daß das Spontankotzen bei mir äußerst schwierig ist. Erst nach dem Verzehr von 8 (!) Beuteln Kartoffelbrei konnte ich nachdem ich etwas auf den fast platzenden Magen gedrückt habe, beginnen, alles wieder von mir zu geben. Ich hatte ihn allerdings mit erheblich mehr Wasser gekocht als angegeben, damit er beim Kotzen besser rutscht. Nudeln brauchte ich über 2 kg ehe ich nicht mehr konnte und nur noch sehnsüchtig darauf wartete, daß alles wider hochkommt. Nach solchen Freßattacken ist es ein Hochgenuß, wenn sich der Eimer langsam wieder füllt und man den enormen Magendruck los hat. Gerade las ich im Internet, daß es Menschen gibt, die soviel essen, wie sie in sich hineinstopfen können und bei dem Magendruck, den sie solange wie möglich erhalten wollen, bis sie es nicht mehr bei sich halten können, fast einen Orgasmus erleben. Ich wollte dies auch einmal ausprobieren und habe nach 1 kg Nudeln noch 5 Packungen Kartoffelbrei verschlungen, diesmal aber eher etwas zu fest als flüssiger, um es länger bei mir behalten zu können. Ich konnte dies aber nur tun, da ich mir schwor, es nur einmal zu tun, gerade auf 56,5 kg herunter war und riskieren konnte, ein paar Gramm zuzunehmen. Da ich nicht wußte was passiert, habe ich vorgesorgt gehabt, meinen Sitz mit einem Laken abgedeckt. Nachdem ich alles intus hatte, es fiel mir zunehmend schwerer, habe ich dann abgewartet, was passiert. Ich habe es tatsächlich fast 2 Stunden ausgehalten (sexuelle positive Regungen konnte ich dabei allerdings nicht verspüren. Wer findet schon einen fast platzenden Magen sexuell stimulierend und orgasmusfördernd ?), hatte dann aber zu große Angst, die Verdauung könnte losgehen, an die Schmerzen hatte ich mich fast schon gewöhnt und begann nun, Milch in mich hinein zu schütten, auf Selters hatte ich plötzlich regelrecht Ekel. Nach etwa 2 ½ Litern spürte ich, daß mein Magen rebelliert. Ich versuchte noch, die 3. Milchtüte zu leeren und schaffte es gerade noch, bevor ich mich schnell über meinen Eimer beugte, der Deckel war schon offen und reihern konnte, was das Zeug hält, allerdings war es sehr gut, daß mich niemand hören und sehen konnte, es lief recht geräuschvoll ab, da man echt würgen mußte, auch war der bittere Geschmack ekelig, da die Magensäure schon begann, ihr Werk zu vollführen. Es war aber nicht möglich, alles wieder zu erbrechen. Ich mußte nun versuchen, mich auf andere Art noch endgültig übergeben zu können. Was ich nun tat, ist eigentlich eine Schweinerei, hatte aber nur diese Möglichkeit gesehen, um Erfolg zu haben und nicht das Zimmer evtl. noch zu verunreinigen. Ich nahm ein Bettbezug, stellt mich hinein, zog es bis hoch und verschwand sitzend darin. Nun steckte ich den Finger tief in den Rachen und würgte das übrige noch heraus, es lief und klebte an Busen, Bauch und lief zwischen den Beinen in den Überzug. Trinken konnte ich nicht mehr, denn sonst wäre es evtl. durchgelaufen. So habe ich mich gequält, bis ich mir sicher war, was jetzt noch kommt, ist nur noch Magensäure. Ich „stieg“ aus dem Bezug, wischte mich mit dem Laken notdürftig ab, trank ca. einen halben Liter Leitungswasser, da die Magensäure brannte und duschte mich genüßlich ab. Dabei schrubbte ich mich, daß kein Körpergeruch zurückbleiben konnte. Laken und Bezug habe ich in einem Eimer vorgewaschen und dann 2 x in der Maschine gewaschen. Nun sind sie wieder keimfrei. Ich für meine Person mache es nicht noch einmal, es ist Last und keine Lust. Man muß wohl eine andere Krankheit haben und nicht Bulimie, um daran Freude zu haben.


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